Ein Projekt des ADFC Hamburg

IconModalfilter Schulweg/Henriettenstraße

Wo soll verkehrsberuhigt werden?

Henriettenstraße auf Höhe Einmündung zum Ring 2 (Schulweg)

Warum soll genau hier verkehrsberuhigt werden?

Die Henriettenstraße führt durch ein dicht bebautes reines Wohngebiet. Die Zufahrt zum Quartier für den motorisierten Verkehr kann über die Emilienstr. erfolgen. Mit der Sperrung durch einen Modalfilter würde kein Autofahrer mehr aus dem fließenden Verkehr des Rings 2 in die Henriettenstraße abbiegen. Die Gefahr von Rechtsabbiegeunfällen mit dem Radverkehr würde so vollständig aufgelöst. Da es sich nur um einen Filter handelt, können Radfahrende aber noch immer passieren.

Wie soll umgestaltet werden?

Die Henriettenstraße wird auf Höhe der Einmündung zum Schulweg (Ring 2) mittels eines Modalfilters (z. B. Blumenkübel und/oder Poller) vom Ring 2 abgebunden, bleibt aber für Zufußgehende und Radfahrende durchlässig.

5 Kommentare zu “Modalfilter Schulweg/Henriettenstraße

  1. Eine sehr gute Idee! Da in die Henriettenstrasse momentan von beiden Seiten eingefahren werden kann, kommt es zudem immer zu gegenläufigem sich störenden Verkehr. Mit dieser Massnahme würde die Strasse nur noch von Anwohnern genutzt werden.

  2. Ich als Anwohner der Henriettenstraße möchte weiterhin die Möglichkeit haben, mit dem PKW vom Ring 2 in die Henriettenstraße einzubiegen und aus der Henriettenstraße auf den Ring 2 zu gelangen. Ich fahre selbst auch sehr viel Rad und es muss jedem Radfahrer und natürlich auch PKW Fahrer klar sein, dass der innerstädtische Verkehr ein Miteinander ist, bei dem gegenseitige Rücksichtnahme gefragt ist um Unfälle zu vermeiden. Es muss andere Möglichkeiten geben als Anwohner durch Straßensperrungen einzuengen.

    1. Ist dieser Umweg, den ein autofahrender Bewohner der Henriettenstraße auf sich nehmen müsste, wirklich so eine große Zumutung? Wie viel Zeit verliert man dabei: eine Minute oder anderthalb? Die Straße bleibt uneingeschränkt erreichbar, und alle Anwohner hätten den Vorteil, dass sie weniger Durchgangsverkehr ertragen müssten.

  3. Keine gute Idee. Sowohl morgens und mittags laufen Schulkinder die Emilienstraße entlang, um zur Schule Ecke Tornquiststraße zu kommen. Auch sind dort viele Kindergartengruppen unterwegs. Wenn die Henriettenstraße nur über die Emilienstraße erreichbar ist, führt das zwangsläufig zu mehr Autoverkehr in der Emilienstraße. Dies geht zu Lasten eines sicheren Schulwegs.

    1. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welches Verkehrsmittel – unabhängig vor jeder Örtlichkeit – das Kindeswohl am meisten gefährden könnte?

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