Ein Projekt des ADFC Hamburg

IconAutofreier Platz Stellinger Weg/Hellkamp

Wo soll verkehrsberuhigt werden?

Stellinger Weg, auf Höhe Hellkamp (zwischen „Tauschhaus“ und „Old McDonald“)

Warum soll genau hier verkehrsberuhigt werden?

Dieser Ort hat sich in den letzten Jahren zu einem populären und immer stärker frequentierten Quartiersmittelpunkt mit Geschäften, Dienstleistern und (Außen-) Gastronomie entwickelt. Das Umfeld wird jedoch noch sehr stark von parkenden Fahrzeugen dominiert und sehr häufig von Schleichverkehr, also als Ausweichroute genutzt, wenn die umliegenden Hauptstraßen einmal wieder überlastet sind. Als Ort der Begegnung im Viertel ist dieser sehr großzügige Kreuzungsbereich, aus dem sich so viel Anderes machen ließe, bislang wenig attraktiv.

Wie soll umgestaltet werden?

Der Bereich östlich der Kreuzung Hellkamp wird für den Pkw-Verkehr auf einer Länge von ca. 100 m gesperrt, bleibt aber für den nicht-motorisierten Verkehr passierbar. Die dadurch entstehende Freifläche wird zu einem kleinen begrünten, mit Sitzbänken und Spielgeräten ausgestatteten Platz umgestaltet. Der Gehweg und die Grünflächen in diesem Bereich werden verbreitert, die bisherigen mehrreihigen Pkw-Stellflächen in einen Wendehammer umgestaltet. Um dafür weiteren Platz zu schaffen, werden die Recycling-Container in Richtung Schwenckestraße versetzt.

Außerdem könnte im Zuge dieser Sperrung der Fahrbahnbereich durch eine Aufpflasterung so weit angehoben werden, dass Straße und Gehweg auf einer Ebene liegen. Die Fußgängerbereiche rund um den westlich daran angrenzenden Kreuzungsbereich (Hellkamp / Stellinger Weg / Schopstraße) werden durch Poller gesichert, um ordnungswidriges Parken dort von Vornherein zu unterbinden.

Ein Kommentar zu “Autofreier Platz Stellinger Weg/Hellkamp

  1. Dass sich schon jetzt immer mehr Menschen ihr Wohn- und Lebensquartier zurückerobern und sich deutlich mehr Aufenthaltsqualität vorstellen könnten, lässt sich bereits seit Längerem im Stellinger Weg auf Höhe des Tauschhauses nachvollziehen. Ich denke, dass sich viele, für die dieser Ort ein regelmäßig besuchter Mittelpunkt geworden ist, dort viel mehr Grün, Bänke und Flächen für Sport und Spiel statt einer mehrreihigen Blechwüste wünschen dürften.

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