Ein Projekt des ADFC Hamburg

Icon20 km/h Osterstraße

Wo soll verkehrsberuhigt werden?

Osterstraße zwischen Methfesselstraße und Schulweg

Warum soll genau hier verkehrsberuhigt bzw. entschleunigt werden?

Die Führung des Radverkehrs per Schutzstreifen ist nicht gut gelöst, da motorisierte Fahrzeuge wegen des geraden Straßenverlaufs oft schnell unterwegs sind und mit zu geringem Sicherheitsabstand überholen. Außerdem handelt es sich bei der Osterstraße um eine Geschäftsstraße mit vielen Geschäften, Restaurants und Cafés und daraus folgend eines sehr hohen Aufkommens an Fußgänger*innen. 

Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung haben sich die Bürger*innen zur Einrichtung bereits zu einer Tempo 30-Strecke ausgesprochen. Wie das Beispiel Mönckebergstraße zeigt, ist es nach der aktuellen Straßenverkehrsordnung (StVO) sogar möglich und rechtlich durchsetzbar, in der Osterstraße einen so genannten „Verkehrsberuhigten Geschäftsbereich“ mit einer Höchstgeschwindigkeit von max. 20 oder 25 km/h einzurichten. Alles, was es dazu braucht, ist der Wunsch der Bürger*innen und der politische Wille.

Wie soll verändert werden?

Tempo 20/25 (verkehrsberuhigter Geschäftsbereich) auf der Osterstraße zwischen Methfesselstraße (Beginn der Osterstraße am Kreisverkehr) und Schulweg

10 Kommentare zu “20 km/h Osterstraße

  1. 20km ist eine Verkehrsbehinderung für Fahrräder! Lass den Unsinn! Tempo 30 Zone sind für mich als Radfahrer bereits ein Grauß.

    1. Jepp, gestern war der 1. April, man merkt’s zwinkersmiley.
      Tempo 30 wäre so gut für die Osterstraße, diese lächerlichen Schutzstreifen weg. T30 und Fahrrad-Piktogramme mittig abwechselnd auf die Fahrbahn. Dann klappt das auch mit dem Mischverkehr *grins*

  2. Tempo 30 würde erstmal genügen. Aber bitte auch am ganzen Heußweg wegen der Grundschulen und Kitas in der Umgebung.
    Hier ist wahrscheinlich nicht der richtige Ort, aber das ganze Viertel hat viel zu wenige Zebrastreifen und Durchlässe (zugeparkt) für Fußgänger

    1. Hallo Wendelin,
      Tempo30 war eine der Kernforderungen der Bürger*innen bei der Bürger*innenbeteilung zum Umbau der Osterstraße – diese Forderung wurde von der Polizei/Innenbehörde (SPD-Geführt) mit der Begründung abgewiesen das dies laut StVO nicht gehe, da es bisher keine ausreichende Unfalllage gibt. Ich muss sagen, das ich ganz froh bin das es da keine schwere Unfalllage gibt, habe aber gleichzeitig wenig verständnis dafür das Tempo30 erst dann angeorndet wird wenn etwas passiert ist, eine Gefahrenlage(wie es die StVO einfordert) muss auch Darstellbarsein, wenn noch nichts passiert ist. z.B. da dort häufig der Mindestüberholabstand durch Autofahrende zum Radverkehr nicht eingehalten wird.

      Bei Tempo20, ist die Situation anders. Da gibt es in der StVO den Abschnitt zu einem verkehrsberuhigtem Geschäftsbereich, welcher laut StVO selbst auf Hauptstraßen anordnungsfähig ist, wichtig ist nur ein reges geschäftliches Treiben .. das sollten wir dort sicherlich haben.
      Außerdem passt Tempo20 viel besser zum Radverkehr, als T30.. das würde dann den Autofahrenden noch deutlicher signalisieren, dass auf der Osterstraße defakto ein Überholverbot besteht. – VG Jens

  3. Bitte bitte nicht!!! Das ist doch totaler Schwachsinn. Man muss doch als Autofahrer in eigenem Stadtteil von A nach B kommen können und das auch in kurzer Zeit.
    Je länger man da durch fährt, desto mehr Abgasen!!!
    Keine gute idee

    1. Warum „muss“ man als Autofahrer in einem Stadtteil schnell von A nach B kommen? Abgase werden schließlich erst dann reduziert, wenn das Auto nicht mehr das bequemste Fortbewegungsmittel ist und es deswegen stehen gelassen (oder gleich ganz abgeschafft) wird.

    2. Liebe Irene,
      jeder Autofahrende kommt bei diesen Vorschlägen von A nach B, nur vielleicht nicht mehr auf direktem Wege. Was „schnell“ ist, ist vermutlich Interpretationssache. Wer als Autofahrer einen Umweg von 200 oder 400 Metern fahren muss, ist der wirklich unerträglich langsam unterwegs?

      Aber mal ganz ehrlich: Muss man in seinem eigenen Stadtviertel jeden Meter mit dem Auto zurücklegen? Schneller geht das ganz oft mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Auto stehen lassen und Beine in die Hand, da bekommt man gleichzeitig frische Luft und hat ein bisschen Bewegung. Einfach mal ausprobieren!

  4. 20 oder 30 km/h? Ganz egal, Hauptsache endlich mal etwas implementieren. Eimsbüttel ist hochverdichtet und ultravoll, da können nicht die gleichen Maßstäbe wie in Nordfriesland angelegt werden.

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