Ein Projekt des ADFC Hamburg

IconLappenbersalle Querstraße Autofrei

Die Querstraße Lappenbergsallee/Methfesselstr. zu einem Platz umwandeln. Querstraße wird häufig zur Ampelumfahrung genutzt.

IconFrohmestraße (nördlicher Teil)

Die Frohmestraße ist das Zentrum des Stadtteils Schnelsen. Die Straße ist momentan überlastet durch viele Busse und Autoverkehr. Die Fahrradwege sind in unmöglichem Zustand und deren Benutzung gefährdet die Fußgänger, weil zu wenig Platz vorhanden ist. Sobald ein Lieferant hält, geht auf der Straße nichts mehr.
Zwischen Wählingsallee und Oldesloer Straße sollten nur Busse und Radverkehr erlaubt sein.

IconGrelckstraße

Die Situation mit dem Wochenmarkt auf der Velo-Route ist mehr als unglücklich, da es keine sinnvolle Umfahrungsmöglichkeit für Radfahrer*innen gibt. Die Veloroute sollte vollständig um diesen Teil der Straße herumgeführt werden und dabei vernünftig ausgeschildert sein. Die Grelckstraße sollte auf diesem Abschnitt zur Fußgängerzone werden, auch ohne Radverkehr. Das würde die Aufenthaltsqualität erhöhen.

IconSchopstraße

Die Schopstraße zwischen Osterstraße und Rombergstraße braucht niemand für den Verkehr – es ist momentan ein besserer Parkplatz. Stattdessen könnte das Angebot an Gastro/Einkaufen ausgebaut werden, es könnten schöne Sitzgelegenheiten, Fahrradständer, Grünflächen entstehen, um ein ruhiges, mediterranes Flair in die Straße zu bringen. Die Schopstraße als Fußgängerzone, das hätte was!

IconMethfesselstraße

Die Parksituation macht die enge Staße unübersichtlich. Die beiderseits parkenden Autos stehen oft hervor, fahrende Autos verkeilen sich, Radfahrer kommen nicht weiter.

IconEppendorfer Weg zwischen Osterstraße und Fruchtallee bzw. Weidenstieg

Der Eppendorfer Weg zwischen Osterstraße und Fruchtallee, besonders bis Weidenstieg, zeichnet sich aus durch eine hohe Dichte von Cafés, Restaurants und Boutiquen. Die breiten Bürgersteige laden zum Promenieren ein. Leider führt der viele Durchgangsverkehr. zum Teil auch in überhöhter Geschwindigkeit, zu Lärmbelästigung, schlechter Luft und gefährlichen Situationen für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen. Niemals in Vergessenheit darf geraten, dass im Mai 2021 eine Fahrradfahrerin von einem nach rechts abbiegenden LKW an der Kreuzung Eppendorfer Weg / Osterstraße totgefahren wurde. Die Bemühungen, den Eppendorfer Weg als Tempo 30-Zone zu deklarieren, sind ins Stocken geraten, dabei sind sie dringend geboten. Wünschenswert wäre es, wenn der beschriebene Abschnitt in naher Zukunft autofrei würde (mit Zugangsberechtigung für Gastronomen Gewerbetreibende, ggf. Anwohnerparken).

IconVehrenkampstraße

Spielstraße für Kinder!

IconAutofreier Platz Apostelkirche

Wo soll verkehrsberuhigt werden?

Lappenbergsallee, auf Höhe Apostelkirche (zwischen Faberstraße und Voigtstraße)

Warum soll genau hier verkehrsberuhigt werden?

Dieser historische Platz stellte einst einen Mittelpunkt des Quartiers im westlichen Eimsbüttel rund um die Apostelkirche dar. Schon seit den 1980er Jahren existieren angesichts beträchtlicher Schleichverkehre zur Umfahrung des Eimsbütteler Marktplatzes Diskussionen und Planungen für eine Umwidmung des Verlaufs Langenfelder Damm / Lappenbergsallee in eine Kommunaltrasse, das heißt eine verkehrsberuhigte Straße, auf der nur noch Radverkehr, Busse und Taxen fahren dürfen.

Der aktuell vorhandene starke Durchgangs- und Schleichverkehr auf der Lappenbergsallee wird damit unterbunden und der durch die viel befahrene Straße zerschnittene Platz rund um die Apostelkirche wieder zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Damit wird eine vielfältige Umgestaltung durch Begrünung, Sitzgelegenheiten und Bäume bzw. eine neue Nutzung durch und zum Wohle der Anwohner*innen, etwa für Freizeit, Sport oder Erholung, ermöglicht.

Wie soll umgestaltet werden?

Die Lappenbergsallee wird im Bereich zwischen Voigtstraße und Faberstraße für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt und mit einem sog. Modalfilter ausgestattet. Als Durchfahrtsperre wäre z. B. ein versenkbarer Poller geeignet, der sich nur von Fahrer*innen des ÖPNV, etwa der dort verkehrenden HHA-Metrobuslinie 4, oder Einsatzwagen öffnen lässt. Eine schmale seitliche Schleuse ermöglicht Radfahrenden ebenfalls die Durchfahrt. Die dann nicht mehr benötigten Verkehrsflächen in diesem Bereich könnten für eine weitreichende Umgestaltung genutzt werden. 

IconAutofreier Platz Stellinger Weg/Hellkamp

Wo soll verkehrsberuhigt werden?

Stellinger Weg, auf Höhe Hellkamp (zwischen „Tauschhaus“ und „Old McDonald“)

Warum soll genau hier verkehrsberuhigt werden?

Dieser Ort hat sich in den letzten Jahren zu einem populären und immer stärker frequentierten Quartiersmittelpunkt mit Geschäften, Dienstleistern und (Außen-) Gastronomie entwickelt. Das Umfeld wird jedoch noch sehr stark von parkenden Fahrzeugen dominiert und sehr häufig von Schleichverkehr, also als Ausweichroute genutzt, wenn die umliegenden Hauptstraßen einmal wieder überlastet sind. Als Ort der Begegnung im Viertel ist dieser sehr großzügige Kreuzungsbereich, aus dem sich so viel Anderes machen ließe, bislang wenig attraktiv.

Wie soll umgestaltet werden?

Der Bereich östlich der Kreuzung Hellkamp wird für den Pkw-Verkehr auf einer Länge von ca. 100 m gesperrt, bleibt aber für den nicht-motorisierten Verkehr passierbar. Die dadurch entstehende Freifläche wird zu einem kleinen begrünten, mit Sitzbänken und Spielgeräten ausgestatteten Platz umgestaltet. Der Gehweg und die Grünflächen in diesem Bereich werden verbreitert, die bisherigen mehrreihigen Pkw-Stellflächen in einen Wendehammer umgestaltet. Um dafür weiteren Platz zu schaffen, werden die Recycling-Container in Richtung Schwenckestraße versetzt.

Außerdem könnte im Zuge dieser Sperrung der Fahrbahnbereich durch eine Aufpflasterung so weit angehoben werden, dass Straße und Gehweg auf einer Ebene liegen. Die Fußgängerbereiche rund um den westlich daran angrenzenden Kreuzungsbereich (Hellkamp / Stellinger Weg / Schopstraße) werden durch Poller gesichert, um ordnungswidriges Parken dort von Vornherein zu unterbinden.